Einladungen zum Anhören

Anstatt eine Karte oder einen Brief zu schreiben oder über soziale Netzwerke Freunde auf eine bevorstehend Party oder Feier einzuladen, kann man sich für eine originelle Einladung zum Anhören entscheiden und mit dieser besonders kreativ auf die geladenen Gäste eingehen.

Digitale Einladungen zum Anhören kommen dabei in jedem Bereich gut an, da sie flexibel gestaltbar und äußerst individuell sind und den Gästen bereits einen Ausblick auf die ausstehende Feier geben können. Das ist nicht nur für den privaten Bereich interessant, wenn es darum geht, einen Geburtstag oder eine Hochzeit zu feiern, sondern auch für den geschäftlichen. Wer Geschäftspartner zu einem Meeting oder einem Geschäftsessen einladen möchte, kann eine akustische Einladung dazu nutzen, um schon einmal besonders komfortabel und darüber hinaus sehr elegant auf die Tagesordnung und weitere Gesprächsthemen hinzuweisen.

Aber auch für große Events sind Tonmitteilungen hervorragend geeignet, da sie sehr eng auf das Thema oder Motto der Veranstaltung bezogen werden können und die Teilnehmer schon einmal in Vorfreude versetzen können. Vor allem, wenn es um Konzerte oder Lesungen geht, sind Audiodateien als originelle Einladung eine tolle Idee, da sie bereits erste Hörproben enthalten und somit Lust auf mehr machen können.

Die Möglichkeiten für akustische Mitteilungen und Einladungen sind vielfältig und sehr kreativ und laden zum Ausprobieren und Gestalten ein. Wer Einladungen zum Anhören verschickt, wird damit jedenfalls in positiver Erinnerung bleiben und auf vermehrten Zuspruch unter den Gästen setzen können, da der Grad der Individualität es natürlich mitunter erlaubt, auf Gäste einzeln und persönlich einzugehen und sie somit direkt anzusprechen.

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Familienreisen Sardinien

Eine Sardinien Reise liegt in der heutigen Zeit voll im Trend. Jedermann möchte gerne mal nach Sardinien verreisen und es sich so richtig gut gehen lassen. Warum denn auch nicht, denn es ist für jeden vorgeschrieben sich auch mal so richtig zu entspannen und den Alltag hinter sich zu lassen. Soll es eine Reise mit dem Partner sein oder vielleicht auch mit der gesamten Familie und Kinder?

Je nachdem wie und mit wem man verreisen möchte, muss man seinen Sardinien Urlaub von Anfang bis Ende durchplanen. Denn verreist man mit seinen Kindern, so möchten diese sicher auch ihren Spaß haben und nicht nur mit den Eltern eine Sightseeingtour nach der anderen unternehmen. Kinder brauchen ihren Freiraum und viel Spaß und Vergnügen, damit die Eltern einen Urlaub ohne Probleme haben. Denn ist den Kindern erst einmal langweilig, so kann es schnell zu Streitereien kommen. Doch diese sind ganz einfach zu bewältigen. Denn im Urlaub können auch die Kinder einigen sportlichen Möglichkeiten nachgehen.

Auf Sardinien gibt es beispielsweise einige Reiterhöfe, auf denen die Kinder reiten lernen können. Interessieren sich die Kinder aber eher fürs Schwimmen gehen im Meer, so wird sie nichts davon abhalten. Denn die Strände und das Befinden sich in unmittelbarer Nähe von den zahlreichen Hotels und Ferienwohnungen auf Sardinien. Entscheidet man sich jedoch für einen Urlaub zu Zweit so wird es sicher etwas ruhiger zugehen. Man kann sich am Strand entspannen und im Meer baden gehen, sowie auch einigen Wassersportmöglichkeiten nachgehen.

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“Linsanity” – Eine Basketball Cinderella Erfolgsgeschichte

Ein neuer Trend macht sich in der Welt des Sportes breit und es gibt bereits einen Namen für ihn: die “Linsanity”. Die Wortkonstruktion setzt sich zusammen von dem englischen Wort “Insanity” (=Wahnsinn) und dem Nachnamen von New York Knicks Basketballspieler Jeremy Lin.

Lins Eltern wanderten in den 1970er Jahren aus Taiwan in die USA, wo der heute 23-Jährige geboren wurde und aufwuchs. Bereits in seiner Zeit als Schüler an der High School wurde das Basketballtalent des 1.91 Meter großen Spielers erkannt. Er bewarb sich für sämtliche Eliteuniversitäten, sogenannte Ivy League Schools, in den USA, erhielt jedoch lediglich eine Zusage von der Harvard University.

Nach seinem Studienabschluss im Fach Wirtschaft wurde er direkt in die NBA aufgenommen, wo er anfangs für das Team der Golden State Warriors spielte. Anfang 2011 wechselte er zu den NY Knicks, wo er seitdem mit mehreren 38-Punkte-Spielen in Folge für Furore sorgte und seinem Team eine nicht abreißend wollende Erfolgssträhne beschert.

Trotz des Rummels, der heutzutage um Lins Person gemacht wird, verlief seine Karriere als Basketball-Ausnahmetalent nicht immer so glatt. Bereits vor seinem Erfolg hat Lin mit Vorurteilen zu kämpfen, die auf seiner ethnischen Herkunft basieren.

Asiatische Spieler, wie der Chinese Yao Ming, gelten als Pioniere für die NBA, offensichtlich ist es ihnen bislang dennoch nicht gelungen die Borniertheit der Massen zu bekämpfen.
Lin traute man daher lange Zeit kaum etwas zu. Er verbrachte nahezu eine ganze Saison bei den Warriors auf der Reservebank. Dass die Knicks ihn überhaupt aktiv auf dem Spielfeld einsetzten, ist allein dem Umstand zu verdanken, dass die Knicks über zu wenige gute Point Guards verfügten und Jeremy Lin sozusagen notgedrungen ins Gefecht schickten. Nahezu im Alleingang ist es Lin seitdem gelungen den Knicks neuen Auftrieb zu geben und fast jedes Spiel für sein Team zu entscheiden.

Auch jetzt noch wird Lins Karriere von rassistischen Zwischenfällen und Kommentaren überschattet. So musste sich der Sportsender ESPN erst kürzlich entschuldigen, weil ihm auf seiner Webseite ein Patzer unterlief. Die knappe Niederlage der Knicks gegen die New Orleans Hornets wurde mit der Headline “A Chink in the Armour” untertitelt, was so viel bedeutet, wie eine kleine Schwachstelle. Da das Wort “Chink” im Englischen jedoch gleichzeitig mit dem Wort “Schlitzauge” übersetzt werden kann, konnte die doppeldeutige Botschaft hinter der Überschrift nicht geleugnet werden.

Jeremy Lin ist es mittlerweile gewohnt gegen Stereotypen anzukämpfen und sich ständig beweisen zu müssen. Doch vielleicht ist er gerade deshalb so erfolgreich, weil ihm bewusst ist, dass er als asiatischer Amerikaner doppelt so hart an sich arbeiten muss, als andere Spieler.
Möglicherweise wird ihm auch so viel Aufmerksamkeit geschenkt gerade weil er Asiate ist. Ganz gleich, ob Jeremy zum nächsten MVP wird oder nicht, ihm ist zumindest zu verdanken, dass allmählich ein Umdenken bezüglich amerikanischer Spieler mit asiatischen Wurzeln in den Köpfen der Gesellschaft einsetzt. Und das ist allemal einen Trend wert. Linsanity rocks!

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Kultgetränk – Kaffee

Nach wie vor ist Kaffee eines der beliebtesten Getränke in Deutschland und ein Getränk mit einer langen Vergangenheit.
In der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens, die als Ursprungsland des Kaffee`s gilt, wurde Kaffee schon im 9. Jahrhundert erwähnt. Zunächst wurde die Kaffeepflanze nur in Afrika und Arabien angebaut. Schon 1690 wurde versucht Kaffee auch in anderen Regionen z.B. Ceylon und Java anzubauen. 1710 kamen die ersten Kaffeepflanzen auch nach Europa und wurden hier vor allem in Botanischen Gärten angebaut. Dabei war der Botanische Garten von Amsterdam Vorreiter, dort wurde der erste Kaffeestrauch auf europäischen Boden gezogen.

Ursprünglich war Kaffee sehr teuer und somit nur den gut situierte Bürger und Aristokraten vorbehalten. In den ärmeren Bevölkerungsschichten wurde der sogenannte Muckefuck oder Malzkaffee getrunken. Diese Ersatzkaffee´s wurden aber auch unter der Bezeichnung Kaffee geführt, deshalb wurde die Bezeichnung “echter Bohnenkaffee” eingeführt, zur Unterscheidung von den Ersatzkaffee´s.

Um den Kaffee gibt es viele Rituale. So traf man sich z.B. Nachmittag zum Kaffee. Lange Zeit war Kaffee nur ein Sonntagsgetränk und wurde in speziellem Kaffeegeschirr serviert. Im 1900 Jahrhundert wurde dann “Kaffee trinken” mit dem Ausflug ins Grüne verknüpft.

Auch berühmte Persönlichkeiten haben sich dem Kaffee verschrieben, so soll Ludwig van Beethoven jedesmal 60 Kaffeebohnen abgezählt haben um sich einen Mokka zu brauen. Auch Honoré de Balzac war ein starker Kaffeetrinker. Auch musikalisch wurde dem Kaffee ein Denkmal gesetzt. 1734 wurde in der Kaffeekantate Kritik am Kaffeekonsum geübt und Carl Gottlieb Hering komponierte den bekannten Kanon “C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Kaffee!”.

Heute gibt es viele verschieden Kaffeesorten, da ist zu einem die wohl bekannteste Sorte, der Arabica-Kaffee mit einem Anteil am Weltmarkt mit rund 60%. Danach kommt der Robusta Kaffee mit einem Anteil von 36%. Dann gibt es noch die Sorten Excelsa, Stenophylla, Maragogype und cà phê sữa đá aus Vietnam. Der teuerste Kaffee und natürlich damit auch der seltenste Kaffee ist der indonesische Kopi Luwak. Der Kaffee entsteht, wenn die Schleichkatzenart Luwak die Kaffeekirsche frisst und die Bohnen wieder ausscheidet. Durch die Fermentation im Verdauungstrakt haben sich die Geschmackseigenschaften verändert und Bitterstoffe wurden entzogen.

Die Finnen sind die größten Kaffeekonsumenten der Welt, jeder Finne trinkt 4,8 Tassen pro Tag.
In Deutschland trinkt jeder rund 2,8 Tassen Kaffee pro Tag. Dabei liegen die Saarländer mit 3,6 Tassen pro Tag auf Platz ein und die sogenannten “Kaffeesachsen” trinken am wenigsten Kaffee.

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Trendige Düfte für jeden Anlass

Den richtigen Duft zu finden ist gar nicht so einfach. Je nach Stimmung, Laune, Vorhaben oder auch Jahreszeit favorisieren wir andere Düfte. Schon seit ewigen Zeit benutzen wir Menschen die Düfte dazu, um unsere Persönlichkeit zu unterstreichen und auch um Erinnerungen zu wecken. Ein kleiner Zug eines bestimmten Duftes und schon versetzen sich viele Menschen in eine Situation oder an einen Ort zurück, an dem sie diesen Duft bereits zuvor gerochen haben. Je nach geografischer Lage sind die Geschmäcker ganz verschieden. Asien hat beispielsweise ganz andere Duftpräferenzen als Europa. Dabei gibt es auch innerhalb Europas Unterschiede. Gilt zum Beispiel Lavendel in Frankreich als sehr beliebt, empfinden viele Deutsche diese Note als altmodisch und unmodern.

Im Sommer tendiert man eher zu den frischen Düften, der einem leicht umspielt und frisch und dezent ist. Besonders im Sommer fühlt man sich bei schwüler Hitze und der aufkommenden Wärme leicht erdrückt von einem zu aufdringlichem Duft. Zitrusfrüchte und Blumen verleiten einem leichten Sommerduft die beliebte frische Note. Im Winter hingegen bevorzugen wir gerade warme Düfte. Sie sollen uns ummanteln und uns ein Gefühl der Geborgenheit geben.

Modern sind Stoffe wie Gold, Silber, Perlen, Cashmere und auch Meeresmineralien. Sie erhalten immer mehr Einzug in die Welt der Parfums, Duschgele und Badezusätze. Den perfekten Duft für sich selbst zu finden ist dabei gar nicht so einfach. Fachverkäufer in einer Parfumerie können gekonnt weiterhelfen und stellen oftmals Duftproben zur Verfügung. Denn jeder Mensch ist anders und bei jedem wirkt ein Duft ganz unterschiedlich. Wichtig ist daher, dass man einen bestimmten Duft für eine längere Zeit trägt um herauszufinden, dass dieser Duft auch wirklich zu einem passt.

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Aloe Vera als Bestandteil in Cremes

Aloe Vera ist ein Liliengewächs, das zu einer der beliebtesten Zutaten in Kosmetik für Gesicht- und Körperpflege gehört. Aloe Vera hat sehr fleischige, spitz zulaufende Blätter, die an Kakteen erinnern. Wenn ein Blatt abbricht, tritt klares Aloe Vera Gel aus der Bruchstelle aus, das bereits von den Ureinwohnern Amerikas zur Pflege der Haut genutzt wurde. Weiterverarbeitet ist es immer noch eine Zutat für Kosmetikprodukte. Aloe Vera und Extrakte daraus werden seit Langem als Wund-, Heil-, Pflege- und Schönheitsmittel verwendet. In der Natur gedeiht das Gewächs an heißen, trockenen Standorten. Als exotische Zimmer- und Gartenpflanze ist sie auch in Deutschland inzwischen verbreitet und gilt als nahezu unverwüstlich, wenn man sie gegen Frost schützt.

Aloe Vera liefert für Kosmetikprodukte viele natürliche Stoffe wie Mineralien, Vitamine und Aminosäuren. Auszüge der Aloe Vera finden sich vor allem in Creme für trockene, feuchtigkeitsarme oder strapazierte Haut. Daneben wird die Pflanze in Creme zur Pflege fettiger Haut eingesetzt. Auch Lotion zum Sonnenschutz oder After Sunpflege für Gesicht und Körper enthält sehr oft Aloe Vera Zusätze. Creme-Seife, Rasiercreme oder Shampoo werden ebenfalls mit Aloe Vera-Extrakten angeboten. Der Saft des Liliengewächses gilt als guter Feuchtigkeitsspender und lindert Reize. Daher wird Aloe Vera oft in Creme oder Lotion für irritierte Haut verwendet. Die Pflanze ist ein natürliches Kosmetikum und wird deshalb in der Naturkosmetik häufig eingesetzt. Ihre pflanzlichen Wirkstoffe sind ideal für Kosmetik, die rein vegetarisch oder sogar vegan ist. Der Saft aus den Blättern ist in Reformhäusern auch als Aloe Vera Trinkgel zur Schönheitspflege von innen zum Einnehmen im Angebot.

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Happy Birthday! – Der iPod wird 10 Jahre alt

iPod, iPhone und iPad gehören heute zu unserem Alltag, wie das Internet selbst. Wer in Besitz eines iPods war, war “In”. Er galt, vorallem unter Schülern, lange Zeit als Statussymbol. Kaum zu glauben, dass der iPod, die Revolutionierung des tragbaren Musikabspielgeräts, schon zehn wird.

Im Oktober 2001 kam das Gerät erstmals in die Geschäfte. Charakteristisch für Apple, gab es den iPod schon damals nicht gerade für “‘nen Appel und ‘n Ei”, doch bot der digitale MP3-Spieler einen, für damalige Verhältnisse, unglaublichen Speicherplatz von 5 Gigabyte. Wer noch das “Glück” hatte mit einem Walkman aufzuwachsen, war bereits dankbar für die Erfindung des CD-Players, da man nicht mehr gezwungen war nach  30 Minuten die Kassette umzudrehen.

Der iPod ermöglichte es erstmals tausende von Songs auf einmal abzuspeichern, wodurch man pausenlos, ständig wechselnde Lieder hören konnte. Zudem überzeugten das moderne, zeitlose Design und die einfache Bedienung  die Kunden. Mittlerweile gibt es iPod-Modelle mit bis zu 160 Gigabyte Speicherkapazität, was in etwa 40.000 Liedern entspricht. Musikfans, die ohne ihre Lieblings-CDs nicht auskommen, wurde durch die Erfindung des IPods das Leben um einiges erleichtert. Zusätzlich zu mehr Speicher verfügten die einzelnen Ausführungen auf einmal über Funktionen, wie Videoabspielung und Internet.

Doch das einst erfolgreichste Produkt von Apple droht von der Konkurrenz aus den eigenen Reihen verdrängt und ausgerottet zu werden.  Smartphones und insbesondere das iPhone machen Music Player, wie den iPod überflüssig. Die Multifunktionalität des iPhones,  ermöglicht es dem Nutzer durch ihr All-in-One-Gerät auf zusätzliche Geräte verzichten zu können.

Auch wenn es den iPod auf absehbare Zeit nicht mehr geben sollte, eins steht  jedenfalls  fest: Wir wünschen herzlichen Glückwunsch und freuen uns schon darauf, was die kommenden zehn Jahre bringen werden.

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Auf den Elch gekommen – Abercrombie & Fitch öffnet seinen ersten Store in Deutschland

Lange hat Deutschland warten müssen, doch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ist es endlich so weit: Das US-Kleiderlabel Abercrombie & Fitch eröffnet seinen ersten Flagship-Store in Düsseldorf.

Das Sortiment des Labels umfasst hauptsächlich junge, bodenständige Mode im casual Surferlook. Die Schnitte sind nicht besonders ausgefallen, eher konservativ und schlicht, die Preise mittleres Oberfeld und doch sind die Stücke heißbegehrt und absoluter Kult. Die charakteristischen Abercrombie-Tüten mit Schwarz-Weiß Fotos von durchtrainierten und unbekleideten Oberkörpern junger Männer bzw. leichtbekleideter Damen werden wie Designerhandtaschen präsentiert und stolz herumgeführt. Wer was auf sich hält trägt Elch. Der Elch ist das Erkennungszeichen der Marke und ist bei allen A&F-Kreationen als kleines Logo aufgenäht oder aufgedruckt.

Bereits die Eröffnung der Tochterfirma Hollister im Hamburger Elb-Center 2010, wurde mit Spannung herbeigesehnt und fand sofort reißenden Absatz. Das Store-Konzept beider Firmen ist dasselbe. Gleich zu Beginn leiten Pfeile den Kunden zu den “Bettys” oder den “Dudes”. Unverzüglich nach Eintritt wird der Kunde dann von einem der vielen Mitarbeiter mit “Hey, how are you?” begrüßt. Jeder einzelne von ihnen, selbstverständlich in Kleidung des jeweiligen Unternehmens gehüllt, sieht aus, als wäre er geradewegs aus dem Bild von der Tüte gehüpft. Die Männer alle groß, durchtrainiert, markantes Gesicht; die Mädchen zumeist blond, zierlich und hübsch. Der Laden ist abgedunkelt und die musikalische “Untermalung” hinterlässt beim Verlassen des Geschäfts das Gefühl nur knapp einem Hörsturz entkommen zu sein.

Seit Jahren expandiert das Unternehmen international stetig und der Erfolg gibt ihm recht. Doch was macht Abercrombie so erfolgreich? Abercrombie wirbt mit schönen Menschen. Ihre Models sind schön, ihre Verkäufer sind schön. Wer also die Klamotten trägt ist automatisch ein Teil der schönen „Abercrombie-Familie“. Zudem sind die Textilien unkompliziert. Fehler bei der Kombination sind ausgeschlossen. Jeans und T-Shirt geht immer.

Es mag seltsam wirken, dass das Unternehmen seine Filialen bisher nur in Hamburg und Düsseldorf eröffnet hat, und sich erst im kommenden Jahr eine einzelne Hollister-Filiale in die hippe Hauptstadt verirrt. Vergleicht man jedoch die demographische Zusammensetzung der drei Städte miteinander, wird klar, dass Berlin, das sich selbst gern als “arm aber sexy” bezeichnet, nicht dem Klientel entspricht, das der Abercrombie-Konzerns versucht anzusprechen. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass Abercrombie nicht hip, sondern zeitlos trendy ist. Eins ist jedoch sicher: Elche werden ab jetzt nicht nur zur Weihnachtszeit die Straßen Deutschlands unsicher machen.

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Frozen Yogurt 2.0

Als plötzlich fettfreier Joghurt, anstelle des sahnigen Softeises, aus der Düse in den Becher spritzte, zog der Trend hier in Deutschland nur schleppend an. In anderen Ländern, wie seinem Geburtsland USA, Kanada und Asien fand die kalorienarme Eisvariante mit den variierbaren Toppings, einen größeren Absatzmarkt und ist seit Jahren eine etablierte Nascherei. Es gibt keine Einkaufs-Shoppingmall, in der der eiskalte Spaß aus dem Becher nicht fehlen darf.

Die Mini-Stores mit Theke und meist einem einzigen Mitarbeiter, der zugleich für Zapfen, Toppings und Zahlung zuständig ist, reicht dort schon lange nicht mehr aus. Selbst den erfolgreichen Franchise-Unternehmen Pinkberry und Red Mango gelingt es mit ihrem Full-Service-Konzepten manchmal nicht größere Anstürme zu meistern und jeden Kunden innerhalb eines kurzen Zeitrahmens zu bedienen.

Einige Unternehmen konnten sich bereits auf dieses Problem einstellen und bieten ihren gefrorenen Joghurt in Selbstbedienung an. Der Kunde nimmt am Eingang einen Becher in einer Größe seiner Wahl, zapft anschließend eine beliebige Menge an Geschmackssorten in seinen Becher ab und fügt zum Schluss die einzelnen Komponenten hinzu. Einzig das Abwiegen und der Bezahlvorgang werden von einem Mitarbeiter durchgeführt. Durch diesen Prozess spart das Geschäft Mitarbeiter ein und kann gleichzeitig mehr Kunden auf einmal gerecht werden. Zudem hat der Kunde seinen Spaß daran sein eigenes Eis zu kreieren. Bezahlt wird pro Unze. Für eine Unze, ca. 28g, zahlt der Kunde um die 30 bis 50 Cent. Eltern freut es, wenn ihre Kinder Frozen Yogurt wollen und sie anstelle eines ganzen Bechers kaufen zu müssen, einfach eine kleine Menge abfüllen können. Die Frozen Yougrt-Läden pochen jedoch darauf, dass Kunden von dem reichhaltigen Angebot übermannt und dazu verführt werden, ihren Becher zu überfüllen.

Schade, dass der Trend hierzulande auf absehbare Zeit keine Einkehr finden wird und uns der Spaß an unseren DIY-Frozen Yogurt-Kreationen enthalten bleibt. Aber Amerika ist schließlich nicht umsonst das Land der Superlative.

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Kleiner Preis, große Wirkung – Billige Kosmetik von Eyes Face Lips (E.L.F.)

Frauen wissen, dass sich eine Investition in ihr Aussehen lohnt. Sie geben daher monatlich hunderte von Euros allein für ihr Make up aus. Sind teure Markenprodukte aber wirklich besser, als günstigere Kosmetika? Das US-Online Kosmetiklabel Eyes Lips Face (E.L.F.) vertreibt Produkte, die zum Teil weniger als zwei Euro kosten. Trotz seiner niedrigen Preise gelingt es der Firma dennoch Produkte anzubieten, die nicht an Tieren getestet werden und wird aus diesem Grund sogar von der Tierschutzorganisation Peta empfohlen.

Die Idee Make up zu einem niedrigen Preis anzubieten kam den beiden Gründern von E.L.F. Joey Shamah und Scott Vincent Borba, nachdem Borba vor einem One Dollar-Shop Kundinnen beobachtete, die mit ihren teuren Designertäschchen in den Laden gingen, um billigen Lipgloss und Nagellack zu kaufen. 2002 entstand innerhalb weniger Monate aus einer fixen Idee eine ausgereifte Geschäftsidee. Die Firma E.L.F. produziert nicht selbst, arbeitet aber eng mit Fabriken zusammen, die eine ähnliche Philosophie vertreten. Im vergangenen Jahr konnte die Firma Umsätze im siebenstelligen Bereich erzielen und ist mit ihrem Onlineshop international expandiert. Renommierte Frauenzeitschriften in den USA, wie InStyle, Allure und Glamour, sind begeistert von E.L.F. –Produkten und dem Firmencredo, dass eine Frau keine Abstriche machen sollte, um gut auszusehen. Besonders die Ein-Dollar-Produkte finden großen Anklang bei der breiten Masse und können sich selbst mit teuren Konkurrenzprodukten messen.

E.L.F. möchte zeigen, dass seine Firmenpolitik sich nach dem gesellschaftlichen Allgemeinwohl richtet und das Unternehmen verantwortungsbewusst handelt. In einer Reihe von Kampagnen hat das Unternehmen Teile ihrer Einnahmen an die Krebsstiftung, Peta und den japanischen Krisenfond gespendet.

Hauptsächlicher Vertriebskanal des Unternehmens ist das Internet, dennoch versuchen die Betreiber ihre Produkte Kundinnen auch auf unkonventionellen Wegen zugänglich zu machen. Beispielsweise verfolgen Shamah und Borba derzeit die Idee Verkaufsapparaturen in Damentoiletten aufzustellen, damit eine Frau wirklich immer und überall gut aussehen kann, selbst wenn sie ihren Lipgloss Zuhause vergessen hat.

Wir dürfen gespannt sein, ab wann wir unseren ersten Ein-Euro-Lipgloss aus dem Automaten ziehen können.

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